| Unsere Geschichte |
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DIE GESCHICHTE DER STADTWISSEMBOURG wurde vor 13 Jahrhunderten von Benediktinermönchen gegründet, die hier eine Abtei bauten. Diese Abtei wurde im Laufe der Jahrhunderte zur bedeutendsten der Region und erlangte auch europaweit Bedeutung. Im Jahre 868 verfasste der fränkische Mönch Otfried aus dem Unterelsass, der Scholastiker in Wissembourg war, eine gereimte Version der Evangelien (15.000 Verse) in deutsch-fränkischer Sprache. Dieses Epos mit dem Namen "Der Christ" legte einen wesentlichen Grundstein zur Herausbildung der deutschen Sprache. Die Fassade der Zehntscheuer zeigt ein Reliefbild des Mönchs.
Nur zu oft hatten die Weissenburger unter Plünderungen und Entbehrungen zu leiden, sie wurden das Opfer von Missetätern und Räubern. Der bekannteste unter ihnen, der Pfälzer Graf Hans von Trotha, im Volksmund „Hans Trapp", ging als tragende Figur in die elsässische Weihnachtsgeschichte ein. 1522 wurde die Reformation durch den Pfarrer der Kirche Sankt Johann in Wissembourg eingeführt und durch Martin Bucer ausgerufen. Nach dem Westfälischen Frieden, der WISSEMBOURG unter französische Schutzherrschaft stellte, ließ sich der im Exil lebende ehemalige polnische König Stanislas LESZCZYNSKI hier nieder. Hier hielt auch Ludwig XV. um die Hand der Tochter Marie an. Die Hochzeit wurde 1725 in der Kirche Sankt Johann verkündet. Mit dem Wegfall der Grenzen, der letzte Schritt auf dem Weg zu einem vereinten Europa, erlangte Wissembourg eine Schlüsselposition in der Region Nordelsass. |



Kulturerbe 


Gegen 1070 entstand das Kirchenfenster "
Die Weissenburger wurden von zahlreichen Kriegen und Unterdrückungen heimgesucht. Konflikte zwischen der Abtei und dem Pfälzer Kurfürsten, Religionskriege des 16. und 17. Jahrhunderts... Plünderungen und Entbehrungen setzten Stadt und Region hart zu. Nacheinander hielten die französischen, kaiserlichen, schwedischen, österreichischen, württembergischen Truppen in Wissembourg Einzug.

